Was ist die Methodik von DynaMIS?
Grundsätzlich gilt:
1. Verstehen: am Anfang steht ein aktiv gebildeter, z.B. anatomischer Begriffs-, Bewegungs- und Bildzusammenhang. Dieser wird durch inhaltliche Impulse und vielfältige praktische Erkundungen und Reflektionen gebildet.
In der Bewegungseinheit wird dieser Zusammenhang immer wieder aufgebaut, erinnert und gestaltet.
2. Bewegen, pausieren, nachspüren: Aktivität geschieht in rhythmischem Aufbau, solistisch und im Gruppenzusammenhang.
3. Integrieren, reflektieren: am Ende stehen bewusste Integration und Reflektion.
Methoden, die wir nutzen:
Bewegung ist schwer zu fassen, festzuhalten und zu beschreiben –
das alles ist aber wichtig, für einen erwachsenen Entwicklungs- und Lernprozess,
deshalb nutzen wir Medientransfer.
Wir nutzen also unterschiedlichste Methoden, um Bewegung immer klarer zu verstehen.
Wir arbeiten mit dem psychokinetischen Imaginationsprozess, das bedeutet:
Psychisch: wir sind seelisch aktiv, achten auf Sinnenwahrnehmung, Empfindung und Bewusstsein.
Kinetisch: wir sind in Bewegung – innerhalb der Haut und drum herum.
Imagination: wir nutzen Ideokinese, d.h. die Fähigkeit unseres Körpers, sofort und mit allen Systemen auf innere Bilder zu reagieren und den gesamten Bewegungszusammenhang darauf auszurichten.
Prozess: Es geht immer hin und her zwischen den unterschiedlichen Methoden – dadurch geschieht Vertiefung, Genauerung und immer wieder Aufbruch.
Wir wechseln also zwischen Bewegen, Malen, Schreiben, Sprechen, Schauen, Bewegen, Spiegeln, Denken, Bewegen, Besinnen, Experimentieren, Reflektieren... Alles das hilft, die Komplexität von Erfahrung und Empfindung zu klären und greifbarer zu machen.
Alles fußt auf dem LiveArtProcess – angeregt durch die Arbeit im Tamalpa Institute, Kalifornien:
Leben – Bewegung – Körperlichkeit – Biografie –sie sind eine Einheit, die wir künstlerisch, d.h. nicht auf Nutzen, sondern auf Sinn orientiert, individuell frei und verantwortlich entwickeln.
Techniken des Embodiment, Somatic expression und meditativer Praxis gehören zum methodischen Instrumentarium.
Videos zum Üben und Analysieren beleben die Arbeit.
Diese Methodenvielfalt wird permanent geübt und kann auch überall sonst im Leben und Arbeiten sinnvoll genutzt werden!









